Junkers - Wäme fürs Leben (auch beim Drucken)

Eine Wärmepumpe nutzt die Erdwärme mittels Sonde, Kollektor oder Brunnen

Junkers - Wäme fürs Leben

Eine Wärmepumpe nutzt die Erdwärme mittels Sonde, Kollektor oder Brunnen

Eine Junkers Wärmepumpe ist vielseitig einsetzbar und für die Anwendung mit Erdsonden, Erdkollektoren oder Brunnen geeignet. Bei der Wahl der Erschließungsart hängt es zum einen davon ab, wie viel Platz Ihnen auf Ihrem Grundstück zur Verfügung steht. Zum anderen ist es eine Kostenfrage, denn die Investitionskosten für die drei Erschließungsarten sind unterschiedlich hoch. Wenn es um die Dimensionierung Ihrer zukünftigen Wärmepumpe geht, müssen die geologischen Verhältnisse auf Ihrem Grundstück überprüft werden. Doch keine Sorge, wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen bei der Auswahl der geeigneten Erschließungsart (Link zu Erdsonden, Flächenkollektoren, Brunnen).

Erdsonden - erschließen die Tiefenwärme

Erdsonden erschließen die im Erdreich gespeicherte Energie in bis zu 200 m Tiefe. Sie bestehen aus vertikal installierten Kunststoffrohren, durch die ein Gemisch aus Wasser und umweltfreundlichem Frostschutzmittel, die Sole, zirkuliert. Die im Erdreich gespeicherte Wärme überträgt sich auf diesen Solekreislauf. Die Sole gibt die Wärme über die Wärmepumpe an das Heizsystem ab.

Erdsonden beanspruchen im Garten kaum Platz. Eine Punktbohrung reicht aus, um die Erdwärme in 50 – 200 m Tiefe zu erschließen. Bohrtiefe und Anzahl der Erdsonden werden bei der Planung Ihrer Wärmepumpe festgelegt.

Eine Wärmepumpe arbeitet mit geschlossenen Kreisläufen. Deshalb ist sie in Verbindung mit einer Erdsonde sehr langlebig und nahezu wartungsfrei. Erdsonden erreichen eine etwas höhere Energieeffizienz als ein Flächenkollektor; die Sondenbohrung ist allerdings mit einem höheren finanziellen Aufwand verbunden. Für die Bohrung muss eine amtliche Genehmigung eingeholt werden.

 

Flächenkollektoren - erschließen oberflächennahe Wärme

Flächenkollektoren aus Kunststoff, in einer Tiefe von 1,20 – 1,50 m in mehreren Schleifen verlegt, nutzen die im Erdreich gespeicherte Energie ebenfalls mittels eines Solekreislaufs, der an die Wärmepumpe angeschlossen ist. Die Maße des Flächenkollektors werden bei der Planung Ihrer Wärmepumpe genau festgelegt. Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass die Kollektor-Fläche ungefähr doppelt so groß sein muss, wie die zu beheizende Fläche.

Flächenkollektoren eignen sich für größere Grundstücke und sind in der Anschaffung etwas günstiger als Erdsonden. Wie viel Wärme dem Erdreich entzogen werden kann,ist vor allem von der Feuchtigkeit der Erde abhängig. Besonders ergiebig ist feuchter Lehmboden, weniger geeignet sind stark sandig Böden.

Dank geschlossener Kreisläufe ist eine Wärmepumpe in Verbindung mit einem Flächenkollektor sehr langlebig und nahezu wartungsfrei.

Übrigens: Die Fläche, unter der Ihr Flächenkollektor verlegt ist, können Sie uneingeschränkt bepflanzen.

 

Brunnen - erschließen die Energie im Grundwasser

Brunnen erschließen die im Grundwasser gespeicherte Energie. Über einen Förderbrunnen wird das Grundwasser entnommen und der Wärmepumpe zugeführt. Das abgekühlte Wasser wird anschließend in einen Schluckbrunnen abgeführt.

Ein Brunnen beeinträchtigt Ihren Garten nur minimal und kann zusätzlich zur Bewässerung genutzt werden. Grundwasser hat eine verhältnismäßig konstante und - auch im Winter - relativ hohe Temperatur. Eine Wärmepumpe erreicht dadurch hohe Leistungszahlen. Voraussetzung für die Nutzung des Brunnens zur Wärmeerschließung ist Grundwasser in ausreichender Menge und eine wasserschutzrechtliche Genehmigung. Diese Erschließungsart ist mit einem höheren finanziellen Aufwand – vergleichbar mit den Kosten für eine Sondenbohrung – verbunden.

 
 

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