Dreifachverglasung einmal anders

Dezentrale Heizungssanierung leicht gemacht: Mit dem Gas-Brennwertgerät Cerapur 9000i und der Mehrfachbelegung von Junkers wird modernes Wohnen im denkmalgeschützten Gebäude möglich.

Autor: Andreas Rembold, Produktmanager, Junkers Deutschland

Innerstädtisches Wohnen ist bei Jung und Alt beliebt. Beide Zielgruppen haben hohe Ansprüche an den Wohnkomfort. Hausbesitzer stehen deshalb vielerorts vor der Herausforderung, ihre mehrgeschossigen und zum Teil denkmalgeschützten Gebäude zeitgemäß zu sanieren. Modernes, effizientes Heizen gehört dazu. Energiesparende Brennwerttechnik sorgt für geringe Nebenkosten, eine smarte Heizungsbedienung für den gewünschten Komfort. Die neue Cerapur 9000i von Junkers vereint beides. Darüber hinaus wertet sie die Wohnung auch optisch auf. In Kombination mit dem Junkers Abgassystem für die Brennwert-Mehrfachbelegung sind die neuen Geräte die optimale Lösung für eine einfache und saubere Heizungssanierung im bewohnten Mietsgebäude, wie das folgende Beispiel mit drei Cerapur 9000i an einer gemeinsamen Abgasleitung zeigt.

Der charmante, denkmalgeschützte Altbau in Stuttgarts Stadtbezirk Bad Cannstatt liegt im Vergleich zum Nachbargebäude ein Stück nach hinten versetzt. Auf dem so entstanden Vorplatz laden kleine Mauern und zwei Sitzbänke unter großen Bäumen zum Verweilen ein. Das viergeschossige Wohn- und Geschäftshaus wurde 1878 im Rahmen der Stadterweiterung auf dem aufgeschütteten Stadtgraben errichtet. Es war eines der ersten Bürgerhäuser des entstehenden Cannstatter Stadtquartiers „Kursaal“. Im Erdgeschoss hatte der Hausbesitzer und spätere königliche Hof-Buchbindermeister Adolf Nestel seine Werkstatt und sein Ladengeschäft. Die oberen Stockwerke dienten der Familie als Wohnraum. Die Buchbinder-Werkstatt und den Schreibwarenladen betrieb Familie Nestel in der Wilhelmstraße 17 noch bis 1980.

Inzwischen hat Gerhard Veyhl das Gebäude von seiner Tante übernommen. Veyhl betreibt erfolgreich einen Sanitär- und Heizungsbetrieb, den sein Urgroßvater Karl Veyhl 1872 in Cannstatt als Flaschnerei gegründet hat. Auch Gerhard Veyhls Sohn Johannes ist Sanitär-Heizungsbaumeister und arbeitet bereits im Betrieb mit. Gerhard Veyhl hat sich zur Aufgabe gesetzt, das Gebäude seiner Familie in der Wilhelmstraße 17 zu modernisieren und wieder zu einem attraktiven innerstädtischen Wohn- und Geschäftshaus zu machen. Das ehemalige Ladengeschäft ist bereits renoviert und kann für Ausstellungen und kleinere Events temporär angemietet werden (Nestel-Mieträume). Auch die beiden Wohnungen im 1. Stock sowie die Dachgeschosswohnung sind saniert, unterm Dach hat Veyhl zudem bereits die Heizung ausgetauscht. Nun stand die Heizungsmodernisierung im Erdgeschoss sowie im 1. und 2. Obergeschoss auf dem Plan des engagierten Geschäftsmanns.

Bewährte Technik in neuem Design

Im Erdgeschoss und im 1. Stock waren zwei konventionelle Gas-Thermen installiert, die beiden Wohnungen im 2. Stock wurden noch mit Nachtspeicheröfen beheizt. „Das ist natürlich nicht mehr zeitgemäß. Wir wollten unseren Mietern auch im Altbau die neueste Technik und den besten Komfort bieten“, erklärt Veyhl. „Mit Geräten von Junkers haben wir beste Erfahrungen gemacht und viele erfolgreiche Projekte realisiert.“ Als der Installateurmeister von der neuen Junkers Gerätelinie Cerapur 9000i hörte, war deshalb für ihn sofort klar, dass er diese in sein Objekt einbauen würde. „Für den Eins-zu-eins-Austausch ist die Cerapur optimal: Ein bewährtes Brennwertgerät, bei dem wir keinen großen Aufwand mit den Anschlüssen haben.“

Einfacher Umbau

Veyhls Mitarbeiter installierten an zwei Tagen während die Mieter bei der Arbeit waren in jeder Etage eine Cerapur 9000i und vergrößerten die Öffnungen zum Kaminschacht für das neue, doppelwandige Abgasrohr. Über dieses wird in der äußeren Röhre die Verbrennungsluft für das Gas-Brennwertgerät zugeführt, im Innenrohr gelangen die Abgase nach draußen. An einem weiteren Tag zogen die Monteure vom Dach aus ein Kunststoffrohr in den vorhandenen Schacht ein. Über diese Leitung erfolgt nun die Abgasführung der drei Geräte übers Dach. Das feuchtigkeitsunempfindliche Abgassystem ist bei der Umstellung von Heiz- auf Brennwerttechnik erforderlich, weil der Schacht sonst aufgrund des entstehenden Kondenswassers versotten würde. Zudem ist das neue Abgassystem druckdicht, so können die Geräte raumluftunabhängig betrieben werden.

Höchste Effizienz

Die drei Cerapur 9000i haben jeweils eine maximale Leistung von 20 Kilowatt und beheizen damit pro Etage 120 Quadratmeter über Radiatoren. Die Geräte können ihre Heizleistung bis auf drei Kilowatt drosseln, das spart Energie und damit Betriebskosten. Auch der witterungsgeführte CW 400-Regler trägt dazu bei, dass die Geräte besonders effizient arbeiten und die Effizienzklasse A+ erreichen. Die Cerapur 9000i setzt auf die bewährte Cerapur-Reihe von Junkers auf, ist jedoch innen wie außen neu konstruiert und designt. „Die Geräte sind robust verarbeitet und beinhalten viele Metall-Komponenten. Das ist mir gleich positiv aufgefallen“, erzählt Veyhl. „Außerdem sind alle Teile gut zugänglich und damit einfach und schnell zu warten.“

Äußerlich besticht die Cerapur 9000i durch ihr elegantes Design mit abgerundeten Ecken und einer hochwertigen Glasfront. Auffällig ist die Touch-Regelung, mit der die Bewohner beispielsweise das Zeitprogramm der Heizung ändern können. Das geht auch von unterwegs, denn das „i“ im Namen der Cerapur Modul 9000i steht für die Internetfähigkeit der Gerätelinie: Die Heizung lässt sich mit der App JunkersHome über das Smartphone oder Tablet steuern.

Ferndiagnose möglich

Die genauen Verbrauchswerte der Heizung sowie die Temperaturverläufe des aktuellen und letzten Tages, der Woche und des Monats können sich Hausbesitzer und Mieter in der Portal-Lösung Junkers HomeCom anzeigen lassen. Die Plattform ist erreichbar unter www.junkers-homecom.de und bietet zahlreiche Analyse-, Einstellungs- und Optimierungsfunktionen. Damit nicht genug: Mit HomeCom PRO – der Portalversion für den Fachkunden – kann Heizungsfachmann Veyhl auf Wunsch seiner Mieter vom Büro aus Einstellungen an den Geräten in der Wilhelmstraße 17 vornehmen. Er kann zudem jederzeit sehen, ob bei den Anlagen alles rund läuft oder ob es eine Störung gibt.

Spagat gemeistert

„Bevor wir dem Kunden etwas Neues verkaufen, müssen wir uns selbst davon überzeugt haben, dass es funktioniert.“ Mit diesem Grundsatz hat Gerhard Veyhl seinen Sanitär- und Heizungsbetrieb, die Karl Veyhl GmbH & Co.KG, in Stuttgart-Bad Cannstatt erfolgreich gemacht. Daher war es für ihn auch keine Frage, dass er die Cerapur 9000i zuerst im eigenen Gebäude installiert. Er wollte sich und seinen Kunden beweisen, dass die Modernisierung auf energiesparende Brennwertgeräte auch im mehrgeschossigen, denkmalgeschützten Gebäude einfach und ohne große bauliche Maßnahme möglich ist. Die Cerapur 9000i überzeugte den Heizungsfachmann und Hausbesitzer auf ganzer Linie: „Junkers bietet technisch und optisch die neuesten Produkte, die perfekt zu unseren Anforderungen passen und der heutigen Vorstellung einer modernen Heizung gerecht werden.“ Die Heizungssteuerung via Smartphone und Tablet werde heute von vielen Kunden nachgefragt, auch die Möglichkeit der Fernüberwachung werde immer wichtiger. Energieseitig rechnet Veyhl mit einer Einsparung von 15 Prozent gegenüber den Altgeräten. „Da spielt auch die neue, witterungsgeführte Regelung mit hinein. Mehr Einsparung ist aber derzeit nicht realistisch, weil wir keine zusätzlichen Dämmmaßnahmen durchgeführt haben.“ Mit den renovierten Wohnungen und der attraktiven Heizungslösung hat Veyhl jedoch den Spagat zwischen Denkmalschutz und modernem Wohnen erfolgreich gemeistert.

 

Junkers Bosch-Pressebilder

Der charmante, denkmalgeschützte Altbau in Stuttgarts Stadtbezirk Bad Cannstatt entstand 1878 auf dem aufgeschütteten Stadtgraben. Ein kleiner Vorplatz lädt zum Verweilen ein.

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Gerhard Veyhl, der Urgroßenkel des Königlichen Hoflieferanten Adolf Nestel, saniert Stück für Stück sein denkmalgeschütztes Gebäude.

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Eine historische Aufnahme des Wohn- und Geschäftsgebäudes mit Baujahr 1878 sowie die Ernennungsurkunde des Königlichen Hof-Buchbindermeisters Adolf Nestel, dem Urgroßvater des jetzigen Hausbesitzers Gerhard Veyhl. (Quelle: privat

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Obermonteur Giuseppe Trapani von der Karl Veyhl GmbH & Co. KG hat die Geräte mit seinen Kollegen ausgetauscht und den Schacht für die Abgasführung (oben rechts) und Kondensatableitung (unterhalb des Geräts) geöffnet.

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Eine der bisherigen konventionellen Gas-Thermen, die in einem Wandschrank im Flur der Wohnungen untergebracht waren.

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Gut gesichert: Giuseppe Trapani schiebt die neue Kunststoff-Abgasleitung in den vorhandenen Schacht. Rohr für Rohr arbeitet er sich bis ins Dachgeschoss vor.

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Nachdem er das letzte, UV-beständige Rohr in den Schacht eingebracht hat montiert Giuseppe Trapani zum Schutz vor Witterungseinflüssen eine Edelstahl-Abdeckung auf den Kamin. Zum Abschluss prüft er die senkrechte Ausrichtung der Abgasleitung.

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Durch die vergrößerte Öffnung führt Trapani das neue, doppelwandige Abgasrohr des Geräts in den Schacht und verbindet es dort mit der senkrechten Abgasleitung, die er vom Dach aus in den Kamin eingebracht hat.

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Verputzen, isolieren, fertig: In jeder der drei 120 Quadratmeter großen Etagen sorgt nun eine Cerapur 9000i für Wärme und ist obendrein ein Blickfang in der Wohnung. Beispielhaft hier die Installation im 1. Obergeschoss.

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Gerhard Veyhl und seine Mieterin Lucca Sofia Staszkiewicz sind begeistert von der intuitiven Bedienung der Cerapur 9000i. Einstellungen lassen sich direkt an der Touch-Regelung vornehmen oder per Smartphone bzw. Tablet.

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Modernes Wohnen im denkmalgeschützten Gebäude: Eine der sanierten Wohnungen im 1. Obergeschoss.

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Andreas Rembold, Produktmanager, Junkers Deutschland

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Presse-Information

Dezentrale Heizungssanierung leicht gemacht: Mit dem Gas-Brennwertgerät Cerapur 9000i und der Mehrfachbelegung von Junkers wird modernes Wohnen im denkmalgeschützten Gebäude möglich

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