Bis in die Spitze gut geheizt

Aus Wasserturm wird Wohngebäude mit optimalem Heizkomfort – durch Kombination aus Luft-Wärmepumpe und Gas-Brennwerttherme von Junkers

Seit mehr als 100 Jahren überblickt er Markkleeberg: Früher versorgte der ehemalige Wasserturm die Einwohner südlich von Leipzig mit frischem Wasser, heute hat er eine neue Bestimmung gefunden. In seinem Inneren befinden sich seit Kurzem anstelle eines großen Stahltanks vier außergewöhnliche Maisonettewohnungen. Die Räume in dem alten Industrie-Wahrzeichen sind modern restauriert, die neu verbaute Heizungsanlage ist sparsam, umweltfreundlich und genau auf die besonderen Anforderungen in dem Gebäude zugeschnitten. Eine Kombination aus Luft-Wärmepumpe und Gas-Brennwerttherme sorgt in den vier Wohnungen für angenehme Wärme.

Mit 55 Metern Höhe überragt der Turm mit seinen zahlreichen Erkern jedes andere Gebäude Markkleebergs. Viele Jahre war er für die Wasserversorgung der Anwohner verantwortlich, bereits seit 1940 steht er unter Denkmalschutz. Seit Herbst 2014 beherbergt er vier Maisonettewohnungen in der Größe von 127 bis 157 Quadratmetern, die sich auf neun Etagen im Turm verteilen. Umfangreiche Umbauten waren nötig, um das Industriegebäude in einen bewohnbaren Altbau zu verwandeln. Die Wohngestaltung im Turm ist unkonventionell: Wegen des runden Grundrisses ist der Schnitt sehr individuell, eckige Räume gibt es kaum. Dies erforderte eine umfangreiche Planung. Auch der Ausbau und der Abtransport des früheren Wasserbehälters aus dem Gebäude nahm einige Zeit in Anspruch. Der große Tank aus Stahl hatte eine Wandstärke von etwa einem Zentimeter und musste von Hand in transportierbare Teile zerlegt werden.

Mehr Licht – mehr Komfort

Die Restauratoren arbeiteten mit viel Feingefühl, einige Stahlverstrebungen im Innern des Gebäudes blieben beispielsweise erhalten, um den Industriecharakter zu bewahren. Decken wurden eingezogen und – für besseren Komfort – ein Aufzug eingebaut, um den Bewohnern der Turmspitze einen mehr als 30 Meter hohen Aufstieg zur Wohnungstür über die Treppe zu ersparen. Dem Wasserturm fehlte es außerdem an Fenstern: Für seinen ursprünglichen Zweck war im Innern nicht viel Licht notwendig. Für die Bewohnbarkeit des Gebäudes war es aber erforderlich, 32 große Fenstereinlässe in die Mauern zu schlagen. Gerade das gestaltete sich aufwendig, da die Wände des Wasserturms sehr dick und stabil konstruiert sind und aus besonders hart gebrannten Ziegeln bestehen.

Professionelle Planung

Um das Wohnen in dem ehemaligen Wasserturm behaglich zu machen, musste auch eine passende Heizung her. Der Meisterbetrieb Detlef Striegler aus Parthenstein in der Nähe von Leipzig fand gemeinsam mit Junkers eine passende neue Heizanlage für den Markkleeberger Wasserturm, um den Bewohnern des ehemaligen Industriebaus jederzeit perfekten Heizkomfort zu garantieren. „Wir haben uns für die Luft-Wärmepumpe SAO entschieden, die bei Spitzenlast von einer Gas-Brennwerttherme Cerapur Comfort unterstützt wird. Beide laden einen Pufferspeicher in der Größe von 500 Litern. Gemeinsam entsprechen die Geräte genau den gegebenen Anforderungen“, sagt Installateur Striegler. Die Wärmeversorgung in allen Wohnungen im ehemaligen Wasserturm erfolgt über Fußbodenheizungen, nur in den Badezimmern gibt es zusätzliche Heizkörper. „Das Gebäude hat keinen Keller, deshalb benötigten wir eine platzsparende Variante, die wir auf dem wenigen zur Verfügung stehenden Raum bequem unterbringen konnten.“

Sinnvolle Aufteilung

Die Regelungseinheit SEC 10-1 der Luft-Wärmepumpe und ein Pufferspeicher, der den Bewohnern auch in Stoßzeiten die volle Heizleistung garantiert, sind im Heizungsraum im Erdgeschoss des Turms untergebracht. „Die Höhe des Turms stellte uns vor Schwierigkeiten. Eine Abgasleitung vom Erdgeschoss bis über das Dach des Gebäudes wäre beispielsweise einfach zu lang gewesen. Deshalb haben wir die Gas-Brennwerttherme Cerapur Comfort unter dem Dach angebracht“, erklärt Striegler die Anlage. Die Luft-Wärmepumpe SAO wiederum steht im Freien neben dem Gebäude und benötigt so in dessen Innerem nur Platz für die Inneneinheit und den wandhängenden Regler. Die Warmwasserbereitung erfolgt in jeder Wohnung separat mit Durchlauferhitzern.

Zuverlässig, sparsam, effizient

Die Luft-Wärmepumpe SAO hat neben dem Gebäude einen passenden Platz bekommen. Dank ihrer modernen Kompressoren und eines optimierten Kältekreises arbeitet die SAO sehr energiesparend. Bei bis zu minus 20° Grad Celsius ermöglichen die optimierten Verdampferflächen in der Luft-Wärmepumpe die bestmögliche Energieausnutzung. Gleichzeitig arbeitet die SAO mit geräuschoptimierten Ventilatoren und ist deshalb besonders leise im Betrieb ¬– gerade in direkter Nachbarschaft zu den Anwohnern ist das ein großer Vorteil.

In der Kombination mit der Gas-Brennwerttherme Cerapur Comfort bildet die Luft-Wärmepumpe SAO ein perfekt zusammenspielendes Team: „Diese hochwertige Heizungsanlage ist modern und schont die Umwelt“, sagt Striegler. „Sie bietet hocheffiziente Energienutzung, ist zuverlässig und gleichzeitig sparsam im Verbrauch.“ Die Gas-Brennwerttherme Cerapur Comfort arbeitet sehr effizient und sieht außerdem gut aus, auch wenn auf dem Dachboden des Turms ihre kompakten Maße und ihre energieoptimierte Arbeitsweise wichtiger sind, als ihr modernes Äußeres. Die Cerapur Comfort ist durch eine neue Pumpenlogik sehr energiesparend: Die Heizungsumwälzpume läuft nur, wenn es tatsächlich nötig ist. Eine elektrisch geregelte Kennfeldpumpe erfasst außerdem permanent den aktuellen Heizwasserbedarf und passt die Leistung automatisch entsprechend an, was zusätzlich Strom und damit auch Energiekosten einspart. Für den besseren Komfort der Turmbewohner arbeitet die Gas-Brennwerttherme Cerapur Comfort – wie die Luft-Wärmepumpe SAO – besonders geräuscharm, sie ist eine der leisesten Brennwertthermen am Markt. „Die Heizungsanlage ist perfekt an die Situation im ehemaligen Wasserturm angepasst und stellt den Bewohnern jederzeit den gewünschten Wärmekomfort bereit“, fasst Striegler zusammen.

 

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Der Markkleeberger Wasserturm benötigte bis zu seiner Umgestaltung in ein Wohngebäude keine Heizungsanlage. (Quelle: Junkers)

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Die Luft-Wärmepumpe SAO hat neben dem Gebäude einen passenden Platz bekommen. (Quelle: Junkers)

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Die Regelungseinheit SEC 10-1 der Luft-Wärmepumpe und ein Pufferspeicher sind im Heizungsraum im Erdgeschoss des Turms untergebracht. (Quelle: Junkers)

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Installateur Detlef Striegler und Sabine Gorbauch von Junkers begutachten gemeinsam die perfekt strukturierte Heizanlage des Turms. (Quelle: Junkers)

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Eine Abgasleitung vom Erdgeschoss bis zum Dach wäre zu lang, deshalb ist die Gas-Brennwerttherme Cerapur Comfort unter dem Dach angebracht. (Quelle: Junkers)

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Früher zuverlässiger Wasserlieferant, heute extravaganter Wohnturm: Der Markkleeberger Wasserturm im Leipziger Süden beherbergt jetzt vier hochmorderne Maisonettewohnungen auf insgesamt neun Etagen. (Quelle: Junkers)

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Die Heizungsanlage des Markkleeberger Wasserturms in einem schematischen Schaubild. (Quelle: Junkers)

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Presse-Information

Aus Wasserturm wird Wohngebäude mit optimalem Heizkomfort – durch Kombination aus Luft-Wärmepumpe und Gas-Brennwerttherme von Junkers

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