PlusEnergieschule
Eine Schule erzeugt meh Energie als sie verbraucht

Die Entwicklung auf den Energiemärkten mit steigenden Preisen und knapper werdenden Ressourcen erfordert die Umsetzung zukunftsweisender Strategien für die Energieversorgung. Dies gilt auch für öffentliche Gebäude, wie zum Beispiel Schulen.

Mit der energieeffizienten Sanierung der Uhlandschule wird der Energiebedarf auf das Minimum gesenkt. Zusätzlich gewinnt die Gesamtliegenschaft über das Jahr ermittelt mehr Energie als sie benötigt und gilt damit als PlusEnergieschule.

Die Anforderungen an eine PlusEnergieschule in der Übersicht:

  • Erzeugt mehr Energie im Jahr als sie benötigt
  • Überschüssige Energie, vorwiegend Strom, wird in das öffentliche Netz eingespeist
  • Wesentliche Elemente sind: Photovoltaikanlage, Solarthermie, Wärmerückgewinnung und Erdwärmeübertrager sowie hocheffiziente Wärmedämmung

PlusEnergieschule

Die Details zum Bauvorhaben:

  • Ziel des Projekts ist es, die Uhlandschule in Stuttgart-Zuffenhausen energetisch zu verbessern und auf das Niveau einer PlusEnergieschule zu bringen
  • Bei der Objektauswahl fiel die Entscheidung auf die Uhlandschule, da bei dieser umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen anstehen und ihre geografische Lage für die Übertragbarkeit auf andere Objekte geeignet ist
  • Zu Beginn des Projekts wurde zunächst der bisherige Energiebedarf und die aktuellen Energiekosten ermittelt
  • Nach der Bestandsaufnahme entwickelten das Frauenhofer-Institut und die Bosch Thermotechnik GmbH gemeinsam mit weiteren Projektpartnern ein energetisches Gesamtkonzept
  • Die Sanierungs- und Baumaßnahmen werden in den Jahren 2012/2013 durchgeführt
  • Die Kosten des Bauvorhabens werden anteilig vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, von einem Industriekonsortium, unter der Teilnahme von Bosch, und der Landeshauptstadt Stuttgart getragen

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